Bernd Kietzke

Herzlich Willkommen auf meiner Internet-Seite. Hier finden Sie ein paar Informationen über mich.

Aber eigentlich geht es viel mehr um meine verschiedenen Theaterstücke.

Zum Schreiben kam ich durch Zufall. Wir suchten ein Wildwest-Stück und fanden: Nichts!

Kein Stück, das zu uns als Gruppe oder zu unserer Anzahl von Mitwirkenden gepasst hätte.

Nach einer Zeit des Sammelns von Späßen und eventuell passenden Dialogen setzte ich mich ein Wochenende hin und hatte am späten Sonntag-Abend die "Western-Schwestern" geschrieben.

Wir hatten großen Erfolg bei den Aufführungen und so schickte ich das Stück an den Plausus-Theaterverlag in Bonn.

Es wurde genommen und auch relativ schnell von anderen Gruppen gespielt. Derart ermutigt, folgten Stücke wie

"Der Heiler von Wintersheim", "Männer im Herbst" etc. Das Schreiben fällt mir leicht, weil ich in der Theatergruppe des MGV Wintersheim die Figuren, die die jeweiligen Charaktere verkörpern sollen, als lebende Vorlagen kenne, sehe und höre.

Ohne diese grandiosen Schauspieler wäre so manche Figur nie zum Leben erwacht. 

1962 geboren in Mainz, aufgewachsen mitten in Rheinhessen, war ich schon sehr früh gerne unterwegs . . .

Das sind meine Theaterstücke mittlerweile auch. Nicht nur überall in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz, in Luxemburg und in Belgien werden sie gespielt. Das hätte ich mir nie erträumt, aber natürlich spornt es auch an. Ein paar Ideen hätte ich da schon noch . . .

Es geht wieder los!

Seit zwei Wochen lesen und schrauben wir am neuen Stück. Die Vorfreude auf die neue Saison ist da und alle sind gespannt, wie sich die einzelnen Rollen entwickeln. Was wir spielen? Eine rabenschwarze Komödie, bei sich der Zustand des ein oder anderen sehr verändern könnte. Ob das gesund fürs Zwerchfell der Zuschauer ist?

"Wir waren die 9b!"

heißt mein neues Stück, das gerade frisch bei Plausus erschienen ist.

Ein Klassentreffen, bei dem kein Auge trocken bleibt. Man kommt, um zu sehen, ob die anderen noch dicker, kahler oder resignierter sind als man selbst.Und doch sind da auch noch Rechnungen offen und so manche Herzensdinge ungeklärt.

Und nichts bleibt wie es vorher war . . .

Meine bisherigen Theater-Stücke, die zum Teil auch in niederdeutsch oder auf luxemburgisch beim Plausus Theaterverlag (Link am unteren Textrand) erschienen sind:

 

Aasgeier über Wintersheim
Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
10 Spieler ( 5 m / 5 w ) 
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (Dorfplatz)
Große Aufregung unter den wackeren Bewohnern im Weindorf Wintersheim: Ein seltenes und wertvolles Mineral wurde entdeckt. Reichtum und somit aber auch große Veränderungen stehen an! Dies weckt abstruse Begehrlichkeiten und etwas Größenwahn. Doch die größte Gefahr droht von außen: Ein gewissenloser Geschäftemacher will die Dorfgemeinschaft über den Tisch ziehen. Ausgerechnet jetzt befindet sich der gesamte Gemeinderat auf Weiterbildung. Das schweißt die Wintersheimer zusammen. Mit der ihnen eigenen Sturheit und dem notwendigen Glück, wendet sich alles zum Besten - auch wenn da wieder jeder etwas Eigenes drunter versteht. So ist das aber halt nun mal in Wintersheim!

 

Ach, zur Hölle mit Dir!

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
10 Spieler ( 4 m / 6 w ) 
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (düsterer Büroraum)
Na, gut: Hannes und Luggi waren auf Erden nicht die bravsten. Dass sie doch noch in den Himmel kommen, wollten sie durch ein besseres Leben im fortgesetzten Alter regeln. Dumm nur, dass es da diesen Unfall gibt und sie beide im Sündenregister gerade ordentlich im Minus stehen. Schnurstracks landen sie im Empfangsbereich der Hölle. Trotz aller Zügellosigkeit herrscht hier strengste Ordnung! Die beiden Neuankömmlinge machen so manche überraschende Bekanntschaft und erst Recht haben sie Begegnungen, die sie gerade hier nicht erwartet hätten. Nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnung fühlen sie sich fast heimisch. Doch da kündigen sich Neuzugänge an, die Ihnen das Lotterleben in der Hölle - nun ja - zur Hölle machen könnten.

 

Der verschwundene Eber

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
11 Spieler ( 5 m / 6 w )
Spielzeit:
 ca.120 Minuten
1 Bühnenbild (bäuerliches Esszimmer)
Bruno ist verschwunden! Bruno ist nicht irgendwer, sondern ein preisgekrönter Zucht-Eber und der ganze Stolz von Bauer Hans Gruber. Der verdächtigt sofort seinen Nachbar Josef Borg der Untat. Obwohl die Kinder der beiden einander versprochen sind, haben die zwei Sturköpfe absolut nichts gemeinsam. Die Vermittlungsversuche der genervten Ehefrauen bringen da nur wenig. Das Chaos, das durch das übereifrige Hofpersonal angerichtet wird, dient dem herbeigerufenenen Polizisten und der misstrauischen Versicherungs-Spürnase nur bedingt zur Aufklärung. Dass die beiden jungen Verlobten sich einzig darin einig sind, nicht heiraten zu wollen, ist da nur noch eine Sorgenfalte mehr auf Grubers Stirn.

 

Die etwas wilde Hochzeitsnacht (Fassung mit 9 oder 10 Rollen)
Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
9 Spieler ( 5 m / 4 w ) oder 10 Spieler ( 5 m / 5 w )
Spielzeit:
 ca. 110 Minuten oder 120 Minuten
1 Bühnenbild (Hotelzimmer)
Endlich allein, endlich nur noch wir! Das haben sich die frisch Vermählten Basti und Eva so gedacht. Doch leider scheint sich die ganze Hochzeitsgesellschaft abwechselnd im Hotelzimmer der beiden in immer absurderen Streitereien zu überbieten. Ihre Hochzeitsnacht hatten sich die beiden ganz anders vorgestellt. Das junge Glück, aber auch das der Brauteltern, das der Bräutigamseltern; eigentlich das von allen Anwesenden wird auf einige harte Proben gestellt. Eine mannstolle Patentante und ein überforderter Pfarrer treiben die Irrungen und Wirrungen auf die Spitze. Und jetzt mal ehrlich: Wer hat denn schon jemals eine "normale" Hochzeitsnacht erlebt?

 

Die H​atz auf den Schatz

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

10 Spieler ( 5 m / 5 w ) Bürgermeisterin oder (6 m / 4 w) Bürgermeister
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (Schlichtes, aber gemütliches Wohnzimmer)

Der Fund einer Münze am Ufer des Rheins bringt nicht nur das Leben von Familie Klamm durcheinander. Es sieht aus, als sei das ganze beschauliche Dorf Wintersheim verrückt geworden. Reporter, Wissenschaftler und Betrüger tauchen auf und wollen ein Stück vom Kuchen haben. Auch die/der Bürgermeister/in hat gewisse Ideen, wie man den Schatz und den dazugehörigen Ruhm für Wintersheim nutzen könnte. Das alles wäre ja noch auszuhalten, aber hätte Julia geahnt, was die Aussicht auf Reichtum mit ihrer Familie anstellt, hätte sie das Ding einfach im Dreck liegen lassen.

Eine turbulente und skurrile Geschichte um Gier, Sehnsüchte und wahre Werte nimmt ein Tempo auf, das den Protagonisten zuerst den Atem und am Ende fast den Verstand nimmt.

 

Die (un)heimlichen Dickmacher
Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
10 Spieler ( 4 m / 6 w ) evt. zusätzlich 1 sportl. Statist
Spielzeit:
 ca. 110 Minuten
1 Bühnenbild (Empfang Fitness-Studio)
Der Traum eines jeden Mannes ist eine Frau, die abnehmen will? Nicht für Norbert und Karl, die ihre Gattinnen lieber etwas „griffiger“ mögen. Vor allem befürchten sie zu recht, dass es künftig auch für sie gesündere Nahrung gibt. Also sabotieren die beiden jegliche Aktivitäten der Ehefrauen und kehren alles ins Gegenteil um. Zentrum der Angriffe ist das örtliche Fitness-Studio. Es entwickelt sich ein Sturm von Erpressung, Nötigung und Fälschung, der alle Beteiligten mit sich reißt. Darauf, dass dabei gut gehütete Geheimnisse aufgedeckt werden, kann keine Rücksicht genommen werden. Ob bei derlei Treiben jemand Gewicht verliert? Die Fassung und fast den Verstand garantiert!

 

Das Wintersheimer Dorfgericht
Justiz-Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
10 Spieler ( 5 m / 5 w ) 
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (Gerichtssaal)
Eine abgebrannte Scheune, ein Angeklagter, der es trotz erdrückender Beweislage nicht gewesen sein will - eigentlich ein Routine-Fall für Richterin Saal-Esch, die es wegen eines Experiments des Justizministeriums nach Wintersheim, dem Ort des Verbrechens, verschlagen hat. Schon nach kurzer Zeit muss sie feststellen, dass es die Dorfbewohner faustdick hinter den Ohren haben. Ob es die umtriebige Wirtshausbedienung ist, der geschädigte Bauer oder ein zwielichtiger Versicherungsagent: Jeder trägt ein Geheimnis mit sich und doch kommt es am Ende ganz anders, als es sich die Wintersheimer gedacht haben…

 

Der Heiler von Wintersheim (Fassung mit 10 oder 11 Rollen)

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

10 Spieler (4m / 6w) oder 11 Spieler (5m / 6w)
Spielzeit: ca. 120 Minuten

1 Bühnenbild (Arztpraxis mit Empfang)
Die unkonventionellen Methoden des Landarztes Dr. Bacchus rufen die Dienstbehörde auf den Plan, beflügeln aber auch die ehrgeizigen Visionen der Bürgermeisterin. Da die Patienten ebenso außergewöhnlich sind, wie das Personal der Praxis, ist es kein Wunder, dass mit dem Überblick über die Situation auch die Fassung einiger Personen verloren geht.

 

Die Legende vom Wintersheimer Gründungsfest

Einakter von Bernd Kietzke
10 Spieler (5m / 5w)

Spielzeit: ca. 30 Minuten

1 Bühnenbild (Gemeindesaal)
Wintersheim wird 1.250 Jahre alt. Das muss natürlich gefeiert werden. Vor die Feierlichkeiten haben die Götter aber das Planen gestellt. Kein Problem, denkt sich der wackere Bürgermeister und schart Mitstreiter um sich. Es folgt eine Gemeinderats-Sitzung, bei der kein Auge und auch nicht jede Kehle trocken bleibt. Man kann so einiges planen, aber das Planen kann man nicht planen. Nicht in diesem Dorf! So ist das aber halt nun mal in Wintersheim oder etwa auch in Ihrem Dorf?

 

Die Western-Schwestern

Wildwest-Komödie in drei Akten vonBernd Kietzke
12 Spieler (5m / 7w) hiervon eine männliche Rolle fast ohne Text

Spielzeit: ca.120 Minuten

1 Bühnenbild (Wildwest-Saloon)

Das Testament eines ehemaligen Revolver-Helden birgt große Überraschungen und bringt große Veränderungen in das Leben aller beteiligten. Ungeahnte Verwandtschaften, kleine und große Geständnisse, Tausch-Aktionen und nichts und niemand ist so wie es scheint oder sein sollte.

 

Ehepaar Fuchs schult um

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

10 Spieler ( 5 m / 5 w )

Spielzeit: ca. 110 Minuten

1 Bühnenbild (Wohnküche)

Das Haus ist fast bezahlt, die Kinder leidlich aus dem Gröbsten raus - da könnte man anfangen, das Leben zu genießen. Bekanntlich lachen die Götter über Pläne. Ferdi Fuchs wird gefeuert und fällt aus allen bequemen Wolken. Er ahnt nicht, dass seine Frau an diesem Tag vom gleichen Schicksal ereilt wird. Wie es sich gehört, wird das voreinander verschwiegen. Beide beginnen neue Erwerbsquellen zu erschließen, von denen der andere nichts wissen darf. Ein Weiterbildungsseminar für Singles und ein Escort-Service sind nicht gerade alltäglich und somit ideal für allerlei Missverständnisse. Am Ende haben sich alle neu erfunden oder auch einfach nur zu sich selbst gefunden

 

Entführt/Verführt

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

12 Spieler ( 6 w / 6 m )

Spielzeit: ca. 120 Minuten

Bühnenbild (Gartenlaube)

Undank ist der Welten Lohn! Mattes hat sein ganzes Arbeitsleben bei Grobe und Sohn verbracht. Seine Erfindungen haben den Chef reich und die Firma groß gemacht. Zum Dank wirft man ihn kurz vor der Rente raus. Nicht mit Mattes! Zusammen mit seiner Nichte entführt er den Buchhalter der Firma. Leider kommt ihnen die Gattin des Chefs in die Quere und so entführt man sie kurzerhand gleich mit. Bei den Lösegeldverhandlungen stellt sich heraus, dass der Chef seine Frau gar nicht unbedingt zurückhaben will. Daraus entsteht eine Situation, die dem Leben aller beteiligten eine neue Richtung gibt, ganz egal, ob es eine gierige Ex-gattin, ein grillender Nachbar oder der arrogante Sohn des Chefs ist. Der ermittelnde Polizist und eine sehr durstige Detektivin tragen auch nicht gerade zur Auflösung des Falls bei. Und nach einer atemberaubenden Jagd durch die Abgründe menschlicher Unzulänglichkeiten steht alles auf dem Kopf, auch und gerade sämtliche Verwandtschaftsverhältnisse . . .

 

Furz mit Folgen

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

11 Spieler ( 6 w / 5 m )

Spielzeit: ca. 120 Minuten

Bühnenbild (Separee eines Nobelrestaurants)

Sein ganzes Arbeitsleben hat Elmar Rührig in der Firma seines Chefs Dieter Strack verbracht und auch sein Sohn Tim fand sein Auskommen im Unternehmen. So gefällt ihm sein Leben: Überschaubar und unauffällig. Nicht so seiner Frau! Sie will mehr, sie will nach oben. Und sie hat einen Plan: Die Einladung des Chefs ins beste Restaurant der Stadt soll den Durchbruch bringen. Sie will damit eine beförderung für Elmar herausschlagen und sie will die Sprösslinge der beiden Familien verkuppeln. Eigentlich fängt der Abend verheißungsvoll an, bis zu dem Punkt, an dem einem der beteiligten ein übelriechendes Missgeschick entweicht. Nicht nur, dass das peinlich ist, es will auch keiner gewesen sein. Aus diesem Fürzlein entsteht ein Orkan von Ereignissen, die nicht nur den Abend, sondern das künftige Leben aller Anwesenden auf den Kopf stellt. Auch das der umtriebigen Restaurant-Angestellten . . .

 

Hubsi und die Online-Braut

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

12 Spieler ( 6 w / 6 m )

Spielzeit: ca. 120 Minuten

Bühnenbild (Esszimmer)

Hubert dachte, dass jetzt, da die Kinder so gut wie erwachsen sind, der gemütliche Teil des Lebens anfängt. Seine Frau Britta dachte sich eher, dass jetzt der wilde Teil des Lebens nachgeholt wird. Aber ohne Hubsi, wie ihn jeder nennt! Zum Glück hat Hubsi seinen Freund Ronny, der zufällig auch gerade von seiner Angetrauten verlassen wurde. Der einfallsreiche und durchtriebene Ronny weiß, wo man Ersatz herbekommt: Aus dem Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten. Und hier beginnt Hubsis abenteuerliche Reise durch die Wirren der zwischenmenschlichen Beziehungen. Familie, Freunde und Internet-Bekanntschaften werden mitgerissen in einen Strudel von Verwirrungen und Missverständnissen. Ob Hubert am Ende noch der Hubsi ist?

In diesem Stück wird nicht mit dem Florett gefochten. Nein, hier wird derbe, aber herzlich mit dem Knüppel draufgehauen. Aber eine Ehe ist nach mehr als 20 Jahren eben auch nicht unbedingt etwas für Feingeister . . .

 

Männer im Herbst
Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
9 Spieler ( 4 m / 5 w ) 
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (Wohnzimmer)
Zwei sehr unterschiedliche Männer in den besten Jahren, von ihren Frauen verstoßen, raufen sich notgedrungen in einer Wohngemeinschaft zusammen und entwickeln lange verschollen geglaubte Selbstständigkeit, gepaart mit einem unglaublichen Überlebenswillen. Wäre da nicht die resolute Hauswirtin, die ihnen ab und an Einhalt gebietet, würden die beiden außer Rand und Band geraten. Besuche der nach Unterhalt gierenden (Noch)-Ehefrauen sind die einzigen Wolken am Himmel der vom Joch der Ehe Befreiten. Ohne es selbst zu bemerken, werden die beiden zu Lebenskünstlern, die das Leben aller Beteiligten in die richtigen Bahnen lenken.

 

Midlife-Express

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
10 Spieler ( 5 m / 5 w ) 
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (Bistrowagen der Bahn)
Drei Paare in der Mitte des Lebens auf einer Zugreise nach Berlin. Eigentlich nicht sehr spannend, wähen die drei Paare auch wirklich als Paare unterwegs. So sind es einfach jeweils drei Frauen und drei Männer auf ihrem jährlichen Ausflug. Dass zu Hause das Ziel betreffend keiner ganz ehrlich war - nun ja. Dass man sich dann aber im gleichen Zug wieder trifft, wirft schon einige Fragen auf. So wird die Reise viel turbulenter als es sich die Protagonisten in ihren wildesten Phantasien ausgemalt hätten. Bahnpersonal und unbgeteiligte Mitreisende werden mitgerissen in diesem Sog von Streitereien, absurden Situationen und gnadenlosen Abrechnungen zwischen langjährigen Ehepartnern. Und allen wird klar, dass eine Beziehung wie eine Bahnfahrt ist: Man kann aussteigen, man kann zusammen weiterfahren und manchmal kommt auch einfach das Schild Endstation.

 

Sofakles, der Couch-Philosoph
Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
9 Spieler ( 4 m / 5 w ) 
Spielzeit: ca. 110 Minuten
1 Bühnenbild (Wohnzimmer)
Der Nachname ist Programm, aber niemand nennt Rainer Müßig bei seinem tatsächlichen Namen. Da er alles zu wissen glaubt und dies auch lauthals kundtut, nennt man ihn Sofakles, den Couch-Philosophen. Zu seiner Philosophie zählt auch, dass er nicht arbeitet. Nein, auch zu Hause nicht, wo er seiner streitbaren Gattin Liesbeth das Leben zur Hölle macht. Störungen wie die lästigen Besuche des Vermieters und der desillusionierten Gerichtsvollzieherin, kann man gerade noch routiniert ignorieren. Jedoch gerät die ganz auf ihn zugeschnittene Komfortzone gehörig in Schräglage, als die ungeliebte Schwägerin samt Anhang übergangsweise einzieht. Als dann 
aber auch noch der Sohn eines unbekannten Erbonkels auftaucht, wird selbst Sofakles aktiv. Nicht nur diese Information wird von der schwatzhaften Nachbarin in die Welt hinausgetragen.

 

Termin bei Petrus

Himmlische" Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
10 Spieler ( 5 m / 5 w ) 
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (Vorzimmer/Büro von Petrus)
Gibt es ein Leben nach dem Tod? In diesem Stück ohne Frage! Dass es im Himmel jedoch äußerst bürokratisch zugeht, müssen nicht nur die Eheleute Heftig feststellen, als sie streitend durchs Himmelsportal schreiten. Seit Kurzem möchte der Chef hier oben alles modernisiert und rationalisiert haben. Es wurde eigens ein Fachmann „von unten“ einbestellt. Dass das den himmlischen Angestellten nicht gefällt, ist das Eine; dass die Teufelin auch noch ihr böses Spiel dazu treibt, das Andere. Die zwei Erzengel, die sich um den Transport der Neuankömmlinge und die Ausbildung des Nachwuchses kümmern sollen, nehmen ihren Beruf auch nicht so ernst, wie sie es sollten. Es fühlt sich längst nicht alles himmlisch an im Vorzimmer von Petrus.

 

Trudes Bude
Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
10 Spieler ( 5 m / 6 w ) 
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (Kiosk mit Vorplatz)

Trudes Bude ist nur ein schäbiger Kiosk, aber trotzdem der Mittelpunkt, die Seele des Viertels. Hier treffen sich verschiedenste Charaktere zu den unmöglichsten Zeiten. Trude ist Zuhörer, ratgeber und wenn es sein muss, auch Liebesbote. Die nachricht, dass der Kiosk einem ehrgeizigen Bauprojekt weichen soll, stört die Idylle ganz empfindlich. Die Besitzverhältnisse sprechen gegen Trude, aber weder die gierige Erbin, noch der durchtriebene Investor haben mit dem erbitterten Widerstand der 2Trudianer" gerechnet. Man geht nicht allzu zimperlich miteinander und gegeneinander um. es beginnt ein Spiel mit hohem Einsatz und man lernst sich so richtig kennen . . .

 

Wer betreut hier wen?
Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke
11 Spieler ( 5 m / 6 w ) 
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Bühnenbild (Gemeinschaftsraum Seniorenheim)

Betreutes Wohnen sollte eigentlich ein sorgenloses Dasein im Herbst des Lebens bedeuten. Doch was, wenn die beschauliche Idylle in Gefahr gerät? Dieser Frage müssen sich die Angestellten und Bewohner des Hauses "Herbstlaub" stellen. Das Gründstück ist in das Visier eines gierigen Investors geraten, der weder vor Bestechung noch vor Intrigen Halt macht. Es entwickelt sich ein Kampf, bei dem keiner geschont wird und sich auch niemand scheut, übelste Methoden anzuwenden. Wer gedacht hat, die älteren Herrschaften würden sich in ihr Schicksal ergeben, wird von ihren aberwitzigen Ideen überrascht sein. Man kann für Geld zwar so einiges kaufen, aber echte Lebenserfahrung ist unbezahlbar!

 

Ab sofort neu bei Plausus:

Wir waren die 9b!

Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

11 Spieler (6w/5m)

Spielzeit: ca. 120 Minuten

1 Bühnenbild (Altmodische Dorfkneipe)

Wer kennt das nicht? Ein Klassentreffen in der alten heimat. Man fährt hin und weiß nicht, wer und schon gar nicht, was einem erwartet. Alle sind nicht gekommen, aber die typischen Klischees werden erfüllt. Ob Prügelknabe, Angeber, die Diva oder der Stubenhocker . . . Die Jahre sind vergangen, der Lack ist ab, die alte Kneipe ist unverändert, das Dorf immer noch langweilig und so hat die illustre Gesellschaft mehr Zeit als ihr lieb ist, um der Gegenwart ins Auge zu sehen. Düstere und delikate Geheimnisse werden gelüftet und es gilt, noch offenstehende Rechnungen zu begleichen. Das ganze Gemisch brodelt einem Ausbruch entgegen, der alle Beteiligten mit ungeahnten Veränderungen konfrontiert. Die Wahrheit ist ein Gewitter, das laut, aber auch reinigend ist . . .

 

Ab sofort neu bei Plausus:

Wenn wilde Witwen wüten

Schwarze Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke

11 Spieler (5w/6m) oder 12 Spieler (6w/6m)

Spielzeit: ca. 120 Minuten

1 Bühnenbild (Salonartiges Wohnzimmer)

Die beiden frischgebackenen Witwen Lioba und Selma lassen sich nach dem mysteriösen Ableben ihrer lästigen Männer gemeinsam in einer möblierten Wohnung nieder. Alsbald nimmt ein eifriger Kriminalbeamter die Spur auf, um den beiden ihr mörderisches Handwerk zu legen. Davon völlig unbeeindruckt möchten die beiden die Frau des Hausvermieters nicht ganz uneigennützig ebenfalls in den entspannten Witwenstand geleiten. Ob die eigenen Kinder, der Gärtner oder der dichtende Hausmeister: Alle werden in die tödlichen Machenschaften hineingezogen. Als eine weitere Witwe auftaucht und etwas zu wissen scheint, wird es langsam eng für die beiden Damen. Ob das alle Protagonisten überleben und ob die beiden Damen ihren schwarzen Humor bewahren . . ?

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